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Die Fernbeziehung von Käthy und Alois  1926-1932

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Es ist der 29. November 1926. In Schwyz findet der traditionelle Klausenmarkt statt. Wie jedes Jahr wird am Abend im Saal vom Gasthaus «Schäfli» getanzt. Der 23-jährige Alois Ehrler trifft dort auf die zwei Jahre jüngere Käthy Betschart. Die beiden jungen Leute tanzen Runde um Runde und finden Gefallen aneinander. Doch der junge Mann hat bereits seine Auswanderung nach Amerika organisiert und verlässt nur wenige Stunden später seine Schweizer Heimat. Die Begegnung mit Käthy hinterliess bei ihm jedoch einen solchen Eindruck, dass er ihr, kaum Anfang in Amerika angekommen, einen Brief schreibt, den Käthy umgehend beantwortet. Es folgt ein bis 1932 währender Briefwechsel, in dem sich beide ihre Zuneigung und Liebe gestehen. Über 100 Briefe und Karten finden in diesen sechs Jahren den Weg über den Ozean, sie sind über die ganze Zeit hinweg die einzige Kontaktmöglichkeit der beiden. In den Briefen berichtet Alois ausführlich von seiner Arbeit auf mehreren Farmen in Staat Washington und in Kalifornien sowie von seinem Alltag, den er mit anderen ausgewanderten Schweizern verbringt; Käthy erzählt ihm von ihrem Leben als Bedienstete in verschiedenen Anstellungen und versorgt ihn mit Neuigkeiten aus der alten Heimat. Und immer wieder versichern sie sich ihrer Liebe, ohne zu wissen, ob ihr eine Zukunft beschieden sein wird. Im September 1932 kehrt Alois, auch auf Drängen von Käthy, nach Schwyz zurück, wo er eine Arbeit bei der eben gebauten Stoosbahn annimmt. 1934 heiraten die beiden.

Der Weg zum Buch

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2014 entdeckte ich - Rita Barmettler-Ehrler (Enkelin) - die fein säuberlich aufbewahrten Briefe von Käthy. Mein Vater - Alfred Ehrler, Dallenwil -  war sich sicher, dass auch jene von Alois irgendwo versorgt sind. Tatsächlich fand ich sie nach längerem Suchen 2 Jahre später auf dem Estrich. Gemeinsam mit meinem Vater digitalisierte, transkribierte und sortierte ich die Briefe. Nach und nach entdeckten wir einen wertvollen Schatz, worin wir die Grosseltern als junge, mutige Menschen kennenlernten und gleichzeitig viel über den Alltag während der Krisenzeit zwischen 1926 und 1932 erfahren durften.

In den folgenden Jahren setzte ich mich immer wieder mit den Briefen auseinander. Für Familie und Verwandtschaft erstellte ich zum Verteilen Kopien. Später suchte ich nach einer Möglichkeit, diesen Schatz der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wofür jedoch ich professionelle Unterstützung brauchte.

Vor 2 Jahren stiess ich zufällig auf eine Anthologie mit Grosseltern-Geschichten von Dr. Wolfram Schneider-Lastin (Herausgeber). Nicht nur die Thematik passte zu meinem Projekt. Wolfram kannte ich durch eine Zusammenarbeit bei der Märli Biini Stans. Ich nahm mit ihm Kontakt auf, konnte ihn für das Projekt begeistern und kann seither auf seine professionelle Umsetzung des Projekts in ein Buch zählen. Ihm zur Seite steht Susann Bosshard-Kälin als Mitautorin.

100 Jahre Alois und Käthy

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100 Jahre nach dem Klausenmarkt vom 29. November 1929 laden wir Verwandte, Bekannte und Interessierte zur Präsentation der Geschichte und des geplanten Buches ein.

(Das Buch soll im Frühling 2027 erscheinen -  im Verlag "Hier und Jetzt".)

Die Autoren - Wolfram Schneider-Lastin und Susann Bosshard-Kälin - erzählen über die Fernbeziehung von Alois und Käthy und lesen aus den Briefen vor.

Zudem gewährt der Anlass einen Einblick in die Ahnenforschung der Familien Ehrler (Grund), Betschart (Bodenleger) und Föhn (Aufiberg), da in den Briefen auch über sie berichtet wurde.

Datum:

29. November 2026 

100 Jahre nach den Tänzen am Klausenmarkt

Ort:

Restaurant Hirschen

Hinterdorfstrasse 14, Schwyz

im Hinterdorf, Geburtsort von Alois

Zeit:

ab     16:30 Willkomm

um    17:00 Beginn Anlass

ca.     18:30 Apero

anschliessend Nachtessen (individuell)

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Anmeldung:

via Formular oder über Mail an: rb@cheesenet.ch (Rita)   

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